#03: Endspurt
Wir hatten beide knapp vierzehn Tage vor Abreise unseren letzten Arbeitstag. Dies war ein emotionaler Moment, da wir uns noch einmal bewusster wurden, dass unsere Reise nun wirklich kurz bevorsteht. Die letzten zwei Wochen vor Abreise wurden dann doch noch sehr stressig, denn nun hiess es: unseren persönlichen Hausrat in Kisten verstauen und einlagern, wobei genau darauf geachtet werden musste, was wirklich eingelagert werden muss, was entsorgt werden kann und – am allerwichtigsten – was mit ins Gepäck soll. Zu Beginn waren wir sehr zuversichtlich und dachten, dass wir alles locker in den verbleibenden zwei Wochen schaffen werden. Doch wie es auch bei «normalen» Umzügen häufig der Fall ist, taucht immer noch etwas auf: hier noch eine Schublade, da noch etwas zum Durchsehen und Aussortieren, etc. Unseren Hausrat mussten wir zum Glück nur in innerhalb der Wohnung in ein Zimmer bringen, welches nicht untervermietet wird und uns dementsprechend als Stauraum dient. Trotzdem fühlte sich die ganze Aktion schier endlos an. Nach dem Packen machten wir uns daran die Wohnung zu putzen, damit unsere Untermieter die Wohnung in einem sauberen Zustand übernehmen können und sich möglichst rasch wie zuhause fühlen können.
Ganz nebenbei waren auch noch Weihnachten, also haben wir zwischen all den Zügelkisten und Gerümpel noch Geschenke verpackt. Auch wenn dieses Jahr Weihnachten für uns nicht im Vordergrund stand und wir nie wirklich in Weihnachtstimmung kamen, waren wir sehr dankbar, dass unsere Familien uns entlastet haben und wir uns nur «hinsetzen» konnten. Ebenfalls eine riesige Erleichterung war, dass wir die letzten paar Tage bei Basils Eltern übernachten durften, damit wir unsere Wohnung in Ruhe putzen konnten. Herzlichen Dank euch allen!
Bereits vor einigen Tagen haben wir ein Probepacken gemacht, nun fand noch das definitive und finale Packen statt. Glücklicherweise haben wir alles in unsere geplanten drei Reisetaschen verstauen können und sogar noch einige Kilos «übriggehabt». Wir nutzten das Vorabend-Check-In, um unser Gepäck ohne lange Warteschlangen abzugeben. Jetzt ist also das Gepäck schon mal weg… und wir folgen diesem in Kürze :-)
Am Tag vor Abreise stand auch noch die Wohnungsübergabe an. Obwohl wir die Untermieter kennen, war es für uns ein seltsames Gefühl, unsere Wohnung für so lange Zeit zurückzulassen.
Unser Fazit: Obwohl wir einen Plan erstellt haben, wann wir was erledigen wollen, war es eine äusserst stressige Zeit für uns. Während dieser zwei Wochen haben wir kaum einen Gedanken an unsere Reise verschwendet, sondern waren vollends damit beschäftigt, mit Allem rechtzeitig durchzukommen. Es kam auch keine Vorfreude auf (was jedoch nicht wirklich schlimm war, da wir die Reise bereits vor so langer Zeit geplant hatten, dass wir uns davor genügend darauf freuen konnten).